In den USA ist diese Zahlungsmittel Gang und Gebe, doch in Deutschland noch weniger verbreitet. Die Rede ist von der Kreditkarte. Mit ihr ist es möglich Zahlungen zu leisten, die einem von der Bank praktisch vorgestreckt werden. Es ist also nicht erforderlich den Betrag, den man zum bezahlten benötigt wirklich auf seinem Girokonto liegen zu haben. Allerdings sollte man damit rechnen können, dass man den Kreditbetrag nach dem nächsten Gehaltseingang begleichen kann.
Ohnehin stellen die meisten Banken einem auch nur dann eine entsprechende Kreditkarte aus, wenn man Sicherheiten vorweisen kann. Diese sollten normalerweise ein regelmäßiges Einkommen beinhalten. Allerdings gibt es auch Kreditkarten für Studenten, bei denen diese Regeln oftmals weniger eng gesehen werden, was aber auch bedeutet dass der Kreditrahmen in der Regel niedriger angesiedelt ist.
Auch Firmen stellen ihren Mitarbeitern gerne Kreditkarten aus. Sie eignen sich besonders gut dafür, Kosten für Geschäftsreisen oder sonstige Aufwendungen im Bezug auf die Beschäftigung bei dem Unternehmen zu begleichen. Denn der Kreditkartenanbieter streckt den Betrag zunächst vor und bucht in vielen Fällen erst vier bis sechs Wochen später vom Konto des Mitarbeiters ab. Somit steht der Firma dieser Zeitraum zur Verfügung ihrem Angestellten den von ihm “vorgestreckten” Betrag zurück zu erstatten. Also hat der Mitarbeiter mit einer solchen Kreditkarte sein Geld schon zurück, bevor es überhaupt von seinem Konto abgebucht wird. Eine bequeme Art der Kostenverrechnung für alle Beteiligten!
Dadurch dass die Kreditkarte derartige Vorteile bietet, wird sie also auch in Deutschland immer beliebter. Somit erfreuen sich Banken an einem wachsenden Interesse und an immer höheren Kundenzahlen. Durch den steigenden Konkurrenzdruck bieten vielen Banken die Kreditkarte inzwischen auch kostenlos an