Viele einfache Arbeitnehmer mit einer Familie träumen davon sich irgendwann einmal ihr Eigenheim leisten zu können. Doch oftmals wird dieser Traum einfach nicht für realistisch gehalten und daher auch nicht aktiv verfolgt. Doch in vielen Fällen ist es sehr wohl möglich sich das eigene Häuschen im Grünen zu bauen, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint.
Man muss sich seine finanzielle Situation einfach mal genauer betrachten und unter anderem überlegen, ob es wirklich sinnvoll ist jeden Monat einen Großteil seines Gehaltes (oftmals mehr als die Hälfte) in Miete zu investieren. Genauso gut könnte man mit diesem Geld auch die Raten für einen Immobilienkredit abbezahlen, der den entscheidenden Unterschied mit sich bringen würde, dass man am Ende mit einem eigenen Haus dasteht und diesbezüglich keinerlei monatliche Verpflichtungen mehr hat. Somit könnte man sobald der entsprechende Kredit abbezahlt ist viel entspannter Leben und hätte gleichzeitig auch schon etwas für die Altersvorsorge getan, wobei das Eigenheim einer der wenigen formen der Altersvorsorge ist, von der man schon heute etwas hat.
Mit entsprechendem Baugeld alleine ist es allerdings in den meisten Fällen nicht getan. Die Banken wollen natürlich auch gewisse Sicherheiten sehen und diese sind meistens nicht gegeben wenn man einfachen Arbeitnehmern ein ganzes Haus auf Pump vorfinanziert. Deswegen empfiehlt es sich etwa die Hälfte oder mindestens ein drittel des benötigten Kapitals zuvor anzusparen; nicht zuletzt auch deswegen, damit Banken auf theoretisch pfändbares Kapital zurückgreifen können und damit die eigenen Kreditraten auch nicht zu hoch werden. Um Geld effektiv anzusparen eigenen sich zum Beispiel Bausparverträge oder Vermögenswirksame Leistungen besonders und helfen auch dabei monatlich Spardisziplin einzuhalten.
Hält man sich also an einige grundsätzliche Regeln und hält man die nötige Disziplin beim Sparen ein, so ist der Hausbau ein gar nicht so unrealistisches Unterfangen wie allgemein oft angenommen wird!