Prepaid Kreditkarte - ohne Schufa - Kreditkarten im Vergleich
In Zeiten, in denen der Umfang des internationalen Zahlungsverkehrs so groß ist wie selten zuvor, existieren immer mehr Kreditkartenanbieter am Markt. Vor allem eine sehr moderne Form der Kreditkarte – die Prepaid Kreditkarte – wird immer häufiger angeboten und erfreut sich größer werdender Beliebtheit. Und das durchaus zurecht. Denn diese Art der Kreditkarte erhöht die Möglichkeit der Kostenkontrolle enorm.
Klassischen Kreditkartenbesitzen einen maximalen monatlichen Kreditrahmen, innerhalb dessen Ausgaben getätigt werden können. Die Prepaid Kreditkarte jedoch muss vor ihrer Nutzung aufgeladen werden. Eine Zahlung in Form eines Kredites existiert demnach nicht. Verfügungen sind lediglich im Guthabenbereich zulässig und somit absolut kalkulierbar.
Prepaid Kreditkarte im Vergleich
| Kreditkartenanbieter / Details |
Jahres- gebühr |
Bargeldgverfügung / Auslandseinsatzentgelt |
Guthaben Zinsen |
Besonderheiten | Infos & Antrag |
![]() Payango VISA |
25,00 € | 2% min. 2,50 € 1% vom Umsatz |
1,00% |
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![]() CristalCard VISA |
37,90 € | 2% min. 2,50 € 1% vom Umsatz |
1,00% |
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![]() LBB VISA |
39,00 € | 5,00 € bundesweit 1% vom Umsatz |
bis 1,25% |
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![]() Yuna Card |
24,50 € | 2% min. 3,50 € 2% vom Umsatz |
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| Stand 20.06.2011 - Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte die Angaben auf den Anbieter-Seiten beachten. | |||||
Prepaid Kreditkarten für Kinder
Die Prepaid Kreditkarte eignet sich ideal für Kinder und Jugendliche, um mit dem Umgang mit Geld vertraut zu werden. Im Vergleich zu den Erwachsenen-Karten unterscheiden sich diese durch eine deutliche geringere Jahresgebühr sowie einer größeren Auswahl an Motiven und Bonusaktionen. Für Kinder und Jugendliche haben wir unten einen Vergleich für die Prepaid Kreditkarten aufgstellt, der sich nur an diese junge Klientel richtet. In der Regel sind alle Kreditkarten ab dem 12. Lebensjahr erhältlich.
Prepaid Kreditkarte für Kinder und Jugendliche im Vergleich
| Kreditkartenanbieter / Details |
Jahres- gebühr |
Bargeldgverfügung / Auslandseinsatzentgelt |
Guthaben Zinsen |
Besonderheiten | Infos & Antrag |
![]() MyPrepaid Mastercard |
10 € | nicht möglich 0% vom Umsatz |
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![]() LBB VISA |
12 € | 5,00 € bundesweit 1% vom Umsatz |
0,50% |
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![]() MonkeyCard VISA |
19,90 € | 2% min. 2,50 € 1% vom Umsatz |
1,00% |
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![]() Payango VISA |
20 € | 2% min. 2,50 € 1% vom Umsatz |
1,00% |
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| Stand 20.06.2011 - Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte die Angaben auf den Anbieter-Seiten beachten. | |||||
Aufladung der Prepaid Kreditkarte
Die Aufladung einer Prepaid Kreditkarte erfolgt in aller Regel mittels Banküberweisung, wobei es je nach Anbieter unterschiedliche Handhabungen geben kann. Mit Zusendung der Karte erhält der Karteninhaber für gewöhnlich auch ein Informationsschreiben bezüglich des Aufladevorgangs. Meist wird darin eine Kontonummer genannt, zugunsten dessen Einzahlung zugunsten der Karte stattfinden können. Anhand eines Verwendungszwecks, der die Kartennummer und den Namen des Karteninhabers enthält, kann das Kreditinstitut die getätigte Zahlung zuweisen und den gewünschten Betrag gutschreiben. Bei den meisten Anbietern geschieht das vergleichsweise schnell – häufig innerhalb von 48 Stunden nach Tätigung der Überweisung.
Weitere Einzahlungsmethoden
Neben der Überweisung sind auch meist folgende Einzahlungen möglich, welche in der Regel sofort dem Kartenkonto gutgeschrieben werden:
- Cash-Ticket
- paysafercard
- sofortüberweisung.de
- clickandbuy
- Giropay
- Ukash
- T-Pay
Aufladung im Ausland
Mittels Onlinezugang fürs Girokonto können selbst aus dem Ausland bequem und einfach Kartenaufladungen veranlasst werden. Einige Anbieter lassen auch Bareinzahlung zugunsten eines Kartenkontos zu. Diese sind jedoch meist mit separaten Gebühren verbunden und deshalb nicht zu empfehlen – im Gegensatz zur Überweisungsmethode.
Limits auf der Prepaid Kreditkarte
Einige Anbieter versehen ihre Prepaid Kreditkarten mit Limits. Sowohl der Auflade- als auch der Zahlungsbetrag können begrenzt sein – vermutlich aus Gründen der Sicherheit. Doch möglicherweise existieren auch andere Gründe. Denn diese Beschränkungen sind oftmals bei Karten zu finden, die für sehr günstige Grundgebühren angeboten werden und dessen Angebot sich vor allem an Minderjährige richtet.
Wer seine Prepaid Kreditkarte häufig einsetzt und nicht zu diesem Personenkreis gehört, soll aus Anbietersicht eine kostenpflichtige Variante nutzen. Bei diesen Varianten gibt es meist keine oder nur sehr großzügige Beschränkungen.
Die Limits können sich bei der Prepaid Kreditkarte sowohl auf die Aufladung beschränken, z.B. maxima 10.000 Euro oder auch auf die Nutzung im Zahlungsverkehr oder bei Bargeldverfügungen. Hier sind Sperren von 500 Euro täglich möglich, die sich aber auch auf einen Monatszeitraum beschränken können, beispielsweise 1.500 Euro pro Monat. Nähere Angaben hierzu finden sich in den AGB der jeweiligen Anbieter der Prepaid Kreditkarte.
Optische Unterschiede der Prepaid Kreditkarte zur herkömmlichen Kreditkarte?
Selbstverständlich handelt es sich im Zahlungsverkehr auch bei Prepaid Kreditkarten um vollwertige Kreditkarten. In der Regel ist diesen Karten ihre Eigenschaft als Prepaid-Karte nicht anzusehen. Optisch wirken sie wie herkömmliche Kreditkarten. So bieten einige Anbieter die bei vielen Kunden beliebte Hochprägung auch für ihre Prepaid Kreditkarten an.
Hochprägung auf der Kreditkarte
Dabei handelt es sich um eine optisch anspruchsvollere Prägung, die sich positiv von den gängigen Kartenbeschriftungen abhebt. Allerdings entstehen für solch eine Prägung häufig separate Kosten. Ob die Hochprägung wirklich gewünscht wird, sollte man demnach sorgfältig abwägen. Solch eine Kartenprägung hat natürlich keinerlei Einfluss auf die Funktionalität der Prepaid Kreditkarte im Zahlungsverkehr.
Kreditkartenzahlung
Die Zahlung mittels Prepaid Kreditkarte ist unproblematisch und unterscheidet sich ebenfalls nicht von der mittels "echter" Kreditkarte mit Kreditrahmen. Je nach Kartentyp – Mastercard bzw. Visacard – kann die Prepaid Kreditkarte an allen Akzeptanzstellen eingesetzt werden – weltweit. Allenfalls ein nicht ausreichendes Guthaben kann zur Abweisung der gewünschten Zahlung führen.
Dabei werden in der Regel keine Gebühren erhoben – zumindest im Inland. Lediglich im Ausland bzw. bei Zahlungen im Internet kann es sein, dass sowohl Kartenanbieter als auch Händler Kosten auf den Karteninhaber umlegen. Diese Kosten werden meist prozentual bezogen auf den Kaufpreis berechnet. Im Rahmen von Zahlungen im Internet werden nicht selten Gebühren von 1% bis 3% des Kaufpreises erhoben.
Beschaffung von Bargeld - Bargeldverfügungen am Automaten
Kreditkarten sind nicht zur Beschaffung von Bargeld vorgesehen. Zwar stellen einige Anbieter auch eine Geldautomaten-PIN zu ihren angebotenen Karten aus. Jedoch sind die Kosten eines solchen Karteneinsatzes relativ hoch. Häufig fallen prozentuale Gebühren von 3% je Bargeldbeschaffung an, wobei jedoch Mindestgebühren gelten – nicht selten mindestens 5 Euro je Bargeldabhebung.
Der Einsatz der Prepaid Kreditkarte am Geldautomaten sollte also nur in Notfällen erfolgen. Die mitgelieferte PIN-Nummer ist bei gängigen Zahlungen mittels Kreditkarte übrigens nicht erforderlich. Sie dient lediglich der Bargeldbeschaffung.
Volle Kostenkontrolle - keine Überschuldung möglich
Aufgrund der bereits beschriebenen Aufladefunktion ist das Ausgabeverhalten mittels Prepaid Kreditkarten sehr kontrollierbar. Aufgrund des nicht vorhandenen Kreditrahmens kann demnach keine Situation der Überschuldung entstehen.
Ideal für Kinder und Jugendliche
Aus diesem Grunde ist eine solche Kreditkarte durchaus auch für Kinder und Jugendliche geeignet. Eltern müssen nicht befürchten, dass die Kinder mit der Prepaid Kreditkarte unkontrolliert Geld ausgeben können.
Kreditkarte ohne Schufa - Bonität ohne Auswirkungen
Ein weiteres Resultat des fehlenden Kreditrahmens ist, dass nach Kartenbeantragung von den meisten Anbietern keine Schufa-Anfrage durchgeführt wird. Denn der Anbieter geht nur ein vergleichsweise geringes Risiko ein, das mit dem von "echten" Kreditkarten nicht vergleichbar ist. Die Bonität des Karteninhabers spielt praktisch keine bzw. nur eine untergeordnete Rolle.
Haftungbeschränkung
Ein großer Vorteil von Kreditkarten liegt in einer Haftungsbeschränkung für den Karteninhaber. Das gilt auch für Prepaid Kreditkarten. Geht eine Karte verloren oder wird sie gar gestohlen, dann haftet der Karteninhaber im Schadensfall mit maximal 50 Euro bzw. 150 Euro – je nach Anbieter. Selbst dann, wenn der Schaden deutlich höher ausfallen sollte.
Sperrung der Prepaid Kreditkarte
Die einizige Voraussetzung für diese Haftungsbeschränkung ist, dass der Kartenverlust bzw. den Diebstahl unverzüglich gegenüber dem Kreditinstitut angezeigt wird und der Kreditkarteninhaber sorgsam mit seiner Karte umgegangen ist. Dafür steht auch die von den "normalen" Bank- und Sparkassenkarten bekannte Hotline mit der Telefonnummer des Sperr-Notrufes 116 116 zur Verfügung, über die eine sofortige Sperre der Prepaid Kreditkarte veranlasst werden kann.
Die angesprochene Haftungsgrenze bezieht sich auf keinen zeitlichen Rahmen sondern gilt grundsätzlich je Schadensfall.








