Bund und Länder fördern den Neu- oder Ausbau sowie den Erwerb einer Immobilie jeweils mit eigenen Programmen. Bedingung ist die Selbstnutzung des geschaffenen Wohnraums. Für die Bundesregierung übernimmt die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) die Vergabe der Fördergelder. Privater Wohnraum wird mit 30% bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gefördert. Zusätzlich können Mittel für eine umweltgerechte Modernisierung beantragt werden. Soll das eigene Haus etwa mit einer Solaranlage ausgerüstet oder der Kohlendioxid-Ausstoß vermindert werden, können die Bauherren mit einem Kredit in Höhe von 100% der Kosten, inklusive aller Nebenkosten, rechnen.
Das Besondere an diesen Darlehen aus Bundesmitteln sind die niedrigen Zinsen, die weit unter einer herkömmlichen Immobilienfinanzierung liegen und somit auch den finanziell etwas schwächeren Teil der Bevölkerung einschließen.
Die einzelnen Länder fördern ebenfalls die Schaffung von eigenem Wohnraum und richten sich mit ihren Programmen vor allem an kinderreichere und einkommensschwächere Familien. Wer sich auf diesem Weg den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchte, sollte einige Punkte berücksichtigen. Zum Beispiel sind die Fördermittel von einer gewissen Eigenleistung abhängig, ohne die auch keine Gelder von den Bundesländern fließen. Zudem sind die Fördermittel an eine bestimmte Einkommensgrenze gekoppelt, die nicht überschritten werden darf.